Der Fotograf und Designer Felix Humble aus Göteborg über Fotografie, die Kunst des Bemerkens und das Füllen einer inneren kreativen Leere.

Vor der Fotografie war Felix' Hauptausdrucksmittel die Musik. Felix erzählt uns, dass er nach dem Verlassen seiner Band eine neue Möglichkeit brauchte, sich kreativ auszudrücken. „Ich spürte eine Leere und brauchte ein kreatives Ventil, um diese zu füllen. Da ich schon immer ein ziemlich guter Beobachter war, kam mir die Fotografie ganz natürlich.“ Aus dem Hobby wurde ein Beruf, und die Fotografie ist heute ein wesentlicher Bestandteil von Felix' Leben. Er erklärt: „Ich könnte nicht ohne sie leben. Das ist meine Ich-Zeit.“



Wenn es darum geht, Inspiration für seine Arbeit und Kunst zu finden, erklärt Felix, dass diese ihn meist über andere Kreative via soziale Medien, Bücher, Filme oder Musik findet. „Inspiration kann wirklich von überall oder allem kommen. Meistens muss ich sie nicht suchen; sie findet mich.

Neugierig fragen wir Felix, ob er einen Zusammenhang zwischen seinem kreativen Arbeitsfeld und der Art, wie er sich kleidet, sieht, und er sagt uns: „Ich bin mir nicht sicher, obwohl mir wichtig ist, was ich trage – es ist definitiv eine Art, auszudrücken, wer ich bin, obwohl ich noch keine Utility-Weste gekauft habe, aber ich werde mir sicherlich in Zukunft eine zulegen.“

Mit seiner Handschrift in zahlreichen Dr. Denim Lookbooks im Laufe der Jahre ist Felix kein Unbekannter der Marke und dem Slogan Denim und gute Zeiten. Als wir Felix fragen, was „gute Zeiten“ für ihn bedeutet, scheint die Antwort offensichtlich. „Neue Orte mit der Kamera in der Hand erkunden.“  

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